Dies und das

Botanischer Garten

11. August 2018

Man meint, man wäre mitten in der Natur und nicht mitten in der Großstadt, wenn man durch den Botanischen Garten Frankfurt läuft. Mal abgesehen von einer Ecke, an der eine stark befahrene Straße direkt vorbei führt, fühlt man sich wie im Garten Eden – und so ging es uns auch, als wir uns vor etwa einem Monat auf eine Fotoexkursion begaben und dabei wieder einmal und immer aufs Neue feststellten, was für ein Kleinod wir fast vor der Türe haben und dass wir viel zu selten hier sind.

Der Botanische Garten Frankfurt besteht zum großen Teil aus der pflanzengeographischen Abteilung, mit vielen verschiedenen Bereichen. So findet man etwa einen ganz normalen Buchenmischwald, Glatthafer-Wiesen, eine Bachaue, aber auch Pflanzengesellschaften aus anderen Ländern: Mediterrane, nordamerikanische und ostasiatische Pflanzen oder die Kanarenflora. Man kann also diesen Garten durchstreifen und sich so fühlen, als wäre man in einem Wald oder einem anderen Land. Wir sind allerdings hingegangen, um sowohl Makros als auch Landschaften zu fotografieren, und wir wurden natürlich fündig.

Da es hier um Fotos ging, genug vom Hintergrund, kein Wort vom wunderbaren Senckenbergischen Arzneipflanzengarten, von Alpinum oder Heide. Hier ein paar Eindrücke aus dem Garten:

 

Grün und weißliche Blütenstände, eine verwunschene Wiese.
Die Grünflächen sind hier wunderbar natürlich.
Hier kommt fast Sehnsucht auf, Birken umweht von hohen Pflanzen und lila Blüten.
Ein Fingerhut (Digitalis purpurea) im Vordergrund, sonst sattes Grün – das vermissen wir nach diesen Trockenzeiten.
Und noch so ein wild-verwunschenes Eck.

 

Immer wieder Schmetterlinge und andere Tiere und wunderschöne Blüten.
Ein Blick hoch zur Krone einer Sequoia, eines Mammutbaums.
Sieht die Oberfläche dieser Blätter nicht aus wie flauschig gehäkelt?
Genau hinsehen! Hier hebt gerade ein filigraner Besucher ab.