Planung

Gartenplanung 2018

4. Januar 2018

Jedes Mal am Ende des Gartenjahres kommt die Zeit der großen Pläne. Vergessen, dass man im aktuellen Jahr die Beete kaum im Griff hatte. Verdrängt die geringe Ernte. Entfallen, dass die Arbeit nicht genug Zeit ließ. Verleugnet, dass das Unkraut im Garten Partys feiert.

Stattdessen also: große Pläne für den hinteren Teil meines Gartens. Mehr Beete, mehr ernten, unkrautfreiere Flächen, mehr Zeit einplanen, Struktur in den Garten bringen … Nun ja, es muss sich mal wieder etwas tun, um den Garten noch schöner zu machen. Was sind die Knackpunkte?

Beete

  1. Die Beete um den Rasen herum müssen umstrukturiert werden
  2. Auf die Rasenfläche sollen meine Kästen verteilt werden

Das bedeutet:

  1. Ein Beet (ein rundes) wird zum Naschgarten. Im hinteren Beet könnte ich neue Apfelbäume pflanzen, da die alten schon sehr alt sind. Und da ich Allergikerin die alten Sorten essen kann, sollen junge Bäume nachziehen. Hier müssten dann allerdings eventuell die Totholzhecke, der gemauerte Kompost und die Ecke mit den viel zu eng gepflanzten Bäumen (Flieder, Holunder und Forsythie) weichen. Das rechte Beet könnte Himbeerbeet werden und zum Teil Grüne-Soße-Beet bleiben.
  2. Momentan sind die selbst gebauten Kästen aufeinander gestapelt und ergeben zwei Hochbeete, von denen eines mit Grünschnitt etc. als Kompost genutzt wird. Ich möchte die Kästen sinnvoll verteilen und für Gemüseanbau nutzen. Da die Fläche nicht so groß ist, werden es auch nicht zu viele Beete werden.

Rasen

  1. Ich mähe nicht gerne
  2. Im Garten sind Grasmilben

Fazit: Der Rasen muss weg. Entweder wird er ganz oder zwischen den Kästen abgetragen. Viel Arbeit!

Sitzplatz

  1. Ohne Rasen keine Grasmilben, ohne Grasmilben ein Bereich, in dem man im Spätsommer/Herbst nicht nur ohne Stiche arbeiten, sondern auch sich erholen und feiern kann.
  2. Ich habe in meinem Garten keinen richtigen Sitzplatz – außer unter dem Vordach der Hütte

Fazit: Hinter der Hütte könnte ein kleiner Sitzplatz entstehen. Dafür müssten die Rosen versetzt werden, sie könnten gleich einer kurzen Hecke rechtwinklig von der Hütte weg gepflanzt werden. Ein dreieckiges Sonnensegel könnte von der Hütte zu einem Pfosten zwischen den Kästen gespannt werden, damit man bei Sonne und Regen dort sitzen kann.

Was wäre also alles zu tun?

  • Vermessen und genauen Plan erstellen
  • Hinteres Beet roden und Apfelbäume pflanzen. Eventuell den gemauerten Kompost und die engen Bäume entfernen sowie die Totholzhecke woanders unterbringen
  • Rasen abtragen – ganz oder in Teilen nur für die Wege
  • Kästen platzieren oder Beete anlegen
  • Rechtes Beet: Himbeeren ordentlich ziehen
  • Linkes, rundes Beet: Beerensträucher dorthin umsetzen
  • Sitzfläche hinter der Hütte bauen

Große Pläne, mal sehen, was das wird.